Neue Publikationen

Hier finden Sie einen Überblick über unsere neuesten Veröffentlichungen zum Thema Denkmalpflege!


Von der Planung zur Ausführung. Denkmalpflegerische Restaurierungsprojekte an Kirchen in Bayern

Lindenberg im Allgäu 2022 (Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 27).
Kunstverlag Josef Fink
ISBN 978-3-95976-405-6
168 S., zahlr. Abb.

17,90 € erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Fachliches Gelingen und nachhaltiger Erfolg denkmalpflegerischer Maßnahmen hängen wesentlich von einer durchdachten Vorbereitung und Planung ab. Als vorteilhaft zeigt sich im denkmalpflegerischen Alltag immer wieder eine möglichst frühzeitige Kommunikation der zuständigen Projektpartner untereinander. Eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Projektvorbereitung und konzeptionellen Entwicklung übernehmen Planungsbüros. Neben Architekten und Bauingenieuren sind auf dem Gebiet der Konservierung und Restaurierung restauratorische Fachplaner in die Vorbereitung und Begleitung von Maßnahmen eingebunden.

Zu diesem umfangreichen Themenkomplex veranstaltete das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege im März 2018 die Fachtagung „Gut geplant ist halb gewonnen – Vorbereitung und Planung von Restaurierungsmaßnahmen in der Denkmalpflege“. Der vorliegende Band ist aus den Vorträgen dieser Tagung entstanden. Sie stellen beispielhaft Varianten der Vorbereitung und Planung aus der Praxis vor, die auch künftige Maßnahmen fachlich unterstützen können.


Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Gesellschaft für Archäologie in Bayern (Hrsg.):

Das archäologische Jahr in Bayern 2021

Regensburg 2022
Schnell und Steiner GmbH
ISBN 978-3-7954-3779-4
200 Seiten, 307 meist farbige Abbildungen

29 €, erhältlich im Buchhandel


Theater in Bayern
© Volk Verlag

Mathias Pfeil (Hrsg.):

Theater in Bayern. Kultur im Denkmal – Schauspiel- und Opernhäuser, Volksbühnen, Marionettentheater und Kinos
München 2022
Volk Verlag
ISBN 978-3-86222-286-5

Hardcover 24,5 x 32 cm, 264 Seiten, opulent bebildert
Preis: 49,90 €

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Es gibt sie noch, die prächtigen Spiel- und Vorführstätten, die glanzvollen Theaterbauten und historischen Kinosäle, deren Besuch allein schon ein wahrer Genuss ist. Diese bayerischen Kulturdenkmäler, die vom Ideenreichtum ihrer Erbauer und von den vielfältigen Gestaltungsmöglich keiten ihrer Entstehungszeit zeugen, sind es wert, bewahrt zu werden. Vom weltbekannten Bayreuther Festspielhaus bis zu den Münchner Bühnen, vom Volkstheater in Flintsbach bis zu der versteckt liegenden Schauspielbühne im Fürstbischöflichen Opernhaus in Passau, von der Augsburger Puppenkiste bis zum Cincinnati-Kino in der ehemaligen Münchner Ami-Siedlung – Experten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege beschreiben Architektur und Geschichte der schönsten Spielstätten Bayerns.


Herzig, Franz:
Schnitze dein Leben aus dem Holz, das du hast. Dendroarchäologische Einblicke in 6000 Jahre Holznutzung in Bayern, Lindenberg im Allgäu 2021 (Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 26).

Kunstverlag Josef Fink, ISBN 978-3-95976-373-8, 264 S., zahlr. Abb.

€ 24,90

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Holz ist ein faszinierendes Baumaterial und ein vielseitiger Werkstoff. Schon in vorgeschichtlicher Zeit wurden damit Häuser errichtet, Brunnen gebaut und Werkzeuge hergestellt. Über Jahrtausende blieb Holz der wichtigste Baustoff und der einzige, der unmittelbar sein Alter verrät. In feuchter Umgebung überdauern feine Zellstrukturen, die unter dem Mikroskop erkennbar sind. Dies ermöglicht es, die Wachstumsringe im Baumstamm zu messen und zu zählen sowie die Holzart zu bestimmen. Die Dendrotechnik ist zu einer unverzichtbaren Sparte der archäologischen Forschung geworden – kann sie doch präzise Jahresdaten liefern, wann ein Baum gefällt wurde.

Franz Herzig war viele Jahre lang Leiter des Dendrolabors am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. In diesem Band blickt er zurück auf 6000 Jahre Holznutzung in Bayern: 27 Arbeitsberichte spannen den Bogen von der Jungsteinzeit bis ins 18. Jahrhundert. Gegenstand der Untersuchungen sind Grabbeigaben, Kohlemeiler, Einbäume, Latrinen, renaissancezeitliche Schubkarren, Zünder an Tongranaten und vieles mehr.


Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Bericht der Bayerischen Bodendenkmalpflege 62

Herausgegeben von: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Verlag: Dr. Rudolf Habelt Verlag GmbH, 2021

ISBN 978-3-7749-4324-7
ISSN 0075-2835

Hardcover, 29,7 x 21 cm, 668 Seiten, 65 €
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Der Band enthält Beiträge zu Ehren von Prof. Dr. C. Sebastian Sommer mit Themen aus der Provinzialrömischen Archäologie, zum Limes, zur Vor- und Frühgeschichte, zum Denkmalrecht und Ehrenamt.

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel


Schmidt, Michael (Hrsg.):
Die Instandsetzung der ehemaligen Klosterkirche St. Georg in Prüfening. Bau – Kunst – Denkmalpflege, Regensburg 2021 (Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 25).

Schnell & Steiner, ISBN 978-3-7954-3700-8, 256 S., zahlr. Abb.

€ 26,00

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Mit seiner ehemaligen Abtei- und nunmehrigen katholischen Pfarrkirche St. Georg ist das Kloster Prüfening in Regensburg ein Synonym für mittelalterliche Reformarchitektur, Wissenschaft und Kultur. Damit eng verbunden ist auch die bayerische Denkmalpflege, die von Prüfening ausgehend vor 100 Jahren in die Moderne aufbrach.

In den Jahren 2014 bis 2019 erfolgte eine umfassende Instandsetzung dieses Baudenkmals von europäischem Rang. Die verschiedenen restauratorischen Maßnahmen, Prüfenings Rolle im Methodendiskurs um 1900 sowie die gewonnenen baugeschichtlichen Ergebnisse werden in zehn Fachbeiträgen präsentiert. Sie offenbaren Einblicke in die Welt des hohen Mittelalters mit ihrem weltumspannenden Ringen zwischen Papst und Kaiser sowie in eine längst verloren geglaubte Bilderwelt.

Prüfening vereint Erbe und Auftrag. Es wird gleichermaßen zu einem Kosmos des Mittelalters wie zu einem Beispiel für nachhaltige und präventive Denkmalpflege und lädt ein zu einer spannenden Zeitreise.


Sommer, C. Sebastian (Hrsg.):
Die Kirche St. Quirinus in Tegernsee und ihr Stiftergrab. Archäologie, Bauforschung, Geschichte, Anthropologie und Textilkunde, München 2021 (Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 24).

Volk Verlag, ISBN 978-3-86222-405-0, 208 S., zahlr. Abb.

€ 24,90

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Das ehemalige Kloster Tegernsee ist in ganz besonderer Weise in die Landschaft am nördlichen Alpenrand eingebettet. Es blickt auf eine über 1.350-jährige Geschichte zurück, die in Teilen noch in der jetzigen Pfarrkirche St. Quirinus ablesbar ist.

Vertiefte Einblicke ermöglichten verschiedene Sicherungs- und Sanierungsarbeiten in den letzten Jahrzehnten. Vom Untergrund mit den Resten der Vorgängerbauten bis zum Dachstuhl ließen sich neue Erkenntnisse, aber auch Fragen gewinnen.

Ganz besondere Einsichten ergab die Öffnung des Sarkophags der Stifter des Klosters. Dabei begegnet man den Brüdern Otkar und Adalbert aus der Familie der Huosi, letzterer dann erster Abt in Tegernsee. Sie selbst, ihre Geschichte und das, was ihnen an Textilien ins Grab mitgegeben wurde, bilden den Kern dieser multidisziplinären Publikation. Damit wird auch von der Legende Abschied zu nehmen sein, dass das Kloster schon 746 gegründet wurde – zu dieser Zeit wären die Brüder nämlich noch Kinder gewesen.


Berg, Stefanie/ Metzner-Nebelsick, Carola (Hrsg.):
Eine einmalige Zinnperlentracht der Frühbronzezeit aus Bayern. „Powerdressing“ vor 4000 Jahren, Lindenberg im Allgäu 2021 (Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 23).
Kunstverlag Josef Fink, ISBN 978-3-95976-342-2, 156 S., zahlr. Abb.

€ 17,90

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Anlass für einen Versuch, der klären sollte, wie in der frühen Bronzezeit sehr kleine Zinnperlen mit Durchlochung hergestellt worden sein könnten, war die Entdeckung des Grabes einer jungen Frau, die vor über 4000 Jahren auf einer Lechterrasse in Schwabmünchen beigesetzt worden war: Mit winzigen Zinnperlen waren in sehr aufwändiger Form ein Cape und eine Haube bestickt worden, wie während der restauratorischen Bearbeitung festgestellt werden konnte. Eine bedeutsame Entdeckung, denn die Verarbeitung von Zinn war technologisch ein innovativer Schritt auf dem Weg zur Bronzeherstellung.

Die Untersuchungen umfassten die klassischen archäologischen Methoden, Vergleiche mit anderen Gräbern der frühen Bronzezeit, in denen Zinn gefunden wurde, sowie die anthropologische Untersuchung der Frau und der in ihrer Umgebung bestatteten Personen. Im Unterschied zu anderen archäologischen Auswertungen beinhaltet dieser Band auch die umfassende Darstellung der restauratorischen Arbeit, die Metall- und die Strontiumisotopenanalyse.


Grenze aus Holz – Die Limespalisade, München 2021 (Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 22).
Volk Verlag, ISBN 978-3-86222-392-3, 224 S., zahlr. Abb.

€ 24,90

erhältlich beim Verlag und im Buchhandel

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Von einstmals hunderttausenden Palisadenpfählen des römischen Limes sind nur wenige Exemplare freigelegt oder ihre Spuren ausgegraben worden. Bis heute üben die erhaltenen Reste dieser durchgehenden hölzernen Barriere eine große Faszination aus. In diesem Band wird die Dokumentation von Ausgrabungen der Reichs-Limeskommission durch Wilhelm Kohl in Mittelfranken (1894–1897) erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ergänzt durch aktuelle Untersuchungen auch aus anderen Bundesländern. Das gern einheitlich imaginierte Aussehen einer präzise gebauten Holzreihe verliert dabei an Schlüssigkeit und weicht dem einer wenig disziplinierten Ausführung, die nur im genauen Blick auf die Ausgrabungsdetails zu erkennen ist.


Sophie Hüdepohl

Das spätrömische Guntia/Günzburg. Kastell und Gräberfelder.

Materialhefte zur Bayerischen Archäologie 115

Herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

Verlag Laßleben, Kallmünz 2022

ISBN 3-7847-5415-4

Hardcover, 504 Seiten, 5 Beilagen, 65 €

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Der Band behandelt die spätrömische Epoche in Günzburg, das mit seinem Donauübergang eine strategisch wichtige Rolle spielte. Der Flussübergang wurde Ende des 4. Jahrhunderts durch ein Steinkastell militärisch abgesichert. Eine wichtige archäologische Quelle sind außerdem die Gräberfelder an der Ulmer Straße und, was ungewöhnlich ist, in der Oberstadt. Zahlreiche Gräber sind mit germanischen Beigaben ausgestattet, was eine Zuwanderung aus dem Barbaricum wahrscheinlich macht. Bis etwa Mitte des 5. Jahrhunderts dürfte eine Einheit die Grenze des Römischen Reiches am Standort Günzburg bewacht haben. Die Autorin behandelt alle verfügbaren Quellen und stellt sie in einen größeren Zusammenhang. Erörtert wird auch die Frage des Mit- und Nacheinanders von Provinzialrömern und Germanen in der spätrömischen Grenzverteidigung und im zivilen Fortleben.


Mitglieder der AG Inventarisation der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL)

wohnen 60 70 80. Junge Denkmäler in Deutschland

Herausgegeben von: Vereinigung der Landesdenkmalpfleger

Verlag: Deutscher Kunstverlag 2021

ISBN: 978-3-422-98154-6

Softcover, 21 x 29,7 cm, 224 Seiten, 39,90 €, zu bestellen hier
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Der vorliegende Band bietet erstmals einen Überblick über die in Deutschland als Denkmäler erfassten Wohngebäude und Siedlungen dieser Zeit. Auf einer breiten Materialbasis werden damit zahlreiche eindrucksvolle Gebäude verschiedener Bereiche, darunter Einfamilienhäuser, Siedlungen, Hochhäuser und Experimentalbauten, neu in die aktuelle Forschungsdiskussion eingebracht. Angesichts der aktuellen Umbauwelle rückt das Buch eine Architekturepoche in den Fokus, deren Denkmalqualität noch nicht selbstverständlich akzeptiert ist. Die gut dokumentierten Gebäude erzählen anschaulich die Geschichte des Bauens und Wohnens in der jungen Bundesrepublik und der DDR.

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