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Holz in der römischen Antike

Holz in der römischen Antike

Archäologisch-musikalischer Vortrag im Römer und Bajuwaren Museum auf Burg Kipfenberg

Kipfenberg - Am Dienstag, 22. September, lädt das Römer und Bajuwaren Museum auf Burg Kipfenberg zu einem Vortrag ein mit dem Thema „LIGNUM – Archäologische und musikalische Anmerkungen zum Thema Holz in der römischen Antike“. Als Referenten zu Gast sind der Archäologe Dr. Markus Gschwind vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Musiker Justus Willberg, Leiter der Musikschule Weißenburg.

Ihr gemeinsamer Vortrag setzt an dem Sachverhalt an, dass Holz in den Wäldern Germaniens und in unserer Gegend des Limes scheinbar unerschöpflich vorhanden war. Zugleich bestand in den römischen Kastellen, Zivilsiedlungen und Gutshöfen ein schier unersättlicher Bedarf an diesem Rohstoff. Als Baumaterial, Werkstoff und Energieträger wurde Holz zuhauf gebraucht. Das wird heute leicht übersehen, da Holz aus römischer Zeit nur in Ausnahmefällen im Boden erhalten ist. Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche. Er beleuchtet anhand ausgewählter Beispiele, in welch unterschiedlichen Lebensbereichen Holz in römischer Zeit eine Rolle spielte. Als Besonderheit werden diese archäologischen Schlaglichter jeweils mit Nachbauten und musikalischen Kostproben römischer Musikinstrumente kommentiert.

Der Vortrag versteht sich auch als „Zwischenspiel“ zur aktuellen Sonderausstellung „Holz macht Sachen“, die auf aufgrund der Nachfrage bis voraussichtlich Ostern 2021 verlängert wird.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im gut durchlüfteten Vortragssaal des Museums. Die Zahl der Plätze ist aufgrund der geltenden Abstandsregel begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unter Tel. 08465/905707 dringend empfohlen.