Lacca Povera Kolloquium

14.-15.10.2026

Ansicht Innenseite eines Schrankes: Kolorierte, ausgeschnittene und aufgekelbte Kupferstiche auf weißer Fassung. Zustand vor der Konservierung.
© Charlotte Höpker

Lacca Povera - eine Technik, die besonders in der ersten Hälfte 18. Jahrhundert äußerst beliebt war und für Möbel, Kleinobjekte, aber auch gesamte Raumausstattungen verwendet wurde. Trotz ihrer damaligen Popularität ist Lacca Povera bislang wenig wissenschaftlich untersucht worden. Um den aktuellen Stand der Forschung zu Lacca Povera zu beleuchten, veranstaltet das Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege am 14. und 15. Oktober 2026 ein Kolloquium. Hierfür kommen Restauratoren, Kunsthistoriker und Naturwissenschaftler zusammen, um Erkenntnisse zur Technik zu präsentieren und anhand von Fallbeispielen zu veranschaulichen. Die Vorträge behandeln den kunsttechnologischen Aufbau der Technik, Konzepte zur Konservierung und Restaurierung sowie Beispiele aus der restauratorischen Praxis. Kunsthistorische Aspekte, geben weitere Einblicke in die Anwendung und Bedeutung von Lacca Povera. Das Kolloquium bietet damit eine Plattform für interdisziplinären Austausch und die Vertiefung des Wissens über diese beeindruckende, aber bislang wenig erforschte Dekortechnik.

Die Veranstaltung richtet sich an Angehörige der Restaurierungswissenschaft, der Kunstgeschichte sowie der Naturwissenschaften.

Datum: 14. bis 15. Oktober 2026
Ort: Säulenhalle, Alte Münze, München
Uhrzeit(en): 14. Oktober: 13:30 Uhr-16:30 Uhr; 15. Oktober: 09:00-13:30 Uhr
Seminarleitung: Charlotte Höpker, Susanne Fischer, Katharina von Miller
Seminargebühr: Normaler Preis: 120 €; Ermäßigt: 60 €; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes: kostenlos

Das Programm der Veranstaltung können Sie unter dem folgenden Link einsehen: Programm Lacca Povera Kolloquium

Anmelden können Sie sich über den folgenden Link: Anmeldung zum Lacca Povera Kolloquium über eveeno
Anmeldeschluss ist der 1. September 2026.