Projekte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege

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Jüdische Friedhöfe in Bayern

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Erfassung jüdischer Grabmäler in Bayern

Jüdische Friedhöfe sind bedeutende Zeugnisse unserer Geschichte und belegen die Jahrhunderte zurückreichende Existenz zahlreicher jüdischer Gemeinden in Deutschland. Oft abseits der größeren Orte gelegen zeigen sie eine bemerkenswerte Vielfalt an Grabsteinen. Doch angesichts der fortschreitenden Verwitterung der Grabmäler, die mit einem Verlust der Grabinschriften einhergeht, bleibt trotz einer Flora mit reichem Wildblumenbestand kein Raum für Idylle. Eine Dokumentation der ca. 80.000 Grabsteine in den 124 historischen, in die Denkmalliste eingetragenen jüdischen Friedhöfen Bayerns ist dringend geboten.

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Net Olam – Schändungen jüdischer Friedhöfe in Bayern

Einen jüdischen Friedhof bezeichnet man auch mit der hebräischen Wortverbindung „Bet Olam“, was auf Deutsch mit „Haus der Ewigkeit“ übersetzt wird. Die Totenruhe gilt nach jüdischem Religionsgesetz als unantastbar, die Grabstätten sollen bis ans Ende der Tage bestehen. Übergriffe jeglicher Art auf die Friedhöfe wiegen daher besonders schwer – sie verletzen die Ruhe der Toten und das Pietätsgefühl der Lebenden und richten sich damit gegen die jüdische Bevölkerung als Ganzes.

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